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Rund 60 Judokas der Altersklasse U15 hatten sich am vergangenen Samstag (19.03.2016) im Dojo der HTG Bad Homburg eingefunden. Da die Landestrainer bei den Bremen Masters vor Ort waren, wurden mit Sven Grünewald (Juka) und Sven Wagner (TSG Nord-West Frankfurt) zwei Honorartrainer eingesetzt, um das vorgegebene Programm umzusetzen. Unterstützt durch Andreas Frost (HTG) und Stefan Himmler (Landesjugendleitung) lag nach spielerischem Aufwärmen, Turnen und Uchi komi der Schwerpunkt bei Wurftechniken nach hinten. Dabei konnten sich die Judokas selbst in drei Übungsgruppen einteilen, je nachdem ob sie ihre Spezialtechnik verfeinern, ein oder zwei Techniken, welche sie schon ganz gut verstanden haben, intensiver üben, oder eine neue Technik ausprobieren wollten. Durch signalisierndes Handzeichen waren die begleitenden Trainer stets bei den Übenden, um Verständnisfragen zu beantworten, Übungstipps zu geben oder einfach nur die Bewegungsabläufe zu beobachten. Gerade weil die Trainingsgruppe vom 7. bis 1. Kyu und von wenig bis zu viel Turniererfahrung ein unterschiedliches Niveau aufwies, wurde auf ein „ständiges Miteinander Üben“, „einer Selbstkontrolle“ sowie ein „gegenseitiges Verbessern“ Wert gelegt. Das setzte sich dann im Randoriteil fort. Teilweise wurden den Judokas Aufgaben gestellt, teilweise teilten die Trainer auch entsprechend der persönlichen körperlichen Fitness ein.

2016 03 19 13.31.10Nach der Mittagspause lag der Schwerpunkt bei Ne-waza. Eine Möglichkeit von Juji-gatame sollte hier auch jetzt wieder unter Berücksichtigung des persönlichen Trainingsstandes geübt werden. Zunächst ohne Widerstand von Uke, dann mit verschiedenen Verteidigungsmöglichkeiten und schließlich im Randori. Kleine Belastungsaufgaben beendeten beide Einheiten.

Gleich zu Beginn des Lehrgangs wurde auf die Teambildung hingewiesen. Die Trainer hatten sich vorgenommen, dem Leistungsstand möglichst aller Judokas gerecht zu werden. Neu war hier ein Fragebogen, den jeder in der Mittagspause ausfüllen konnte. Die Analyse der beantworteten zahlreichen Fragen soll dann zeitnah erfolgen und für weitere Maßnahmen umgesetzt werden. Auch eine direkte Fragen/Antworten-Runde mit den jungen Judokas in der Mittagspause brachte wichtige Erkenntnisse. Die gesamte Trainingsgruppe war sehr motiviert, die einzelnen Aufgaben der Trainer wurden vorbildlich umgesetzt und der Spaß kam auch nicht zu kurz.

Stefan Himmler

Stv. HJV-Jugendleiter

   
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