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Nachdem Eduard Trippel (JC Rüsselsheim, HE) in der 90-Kilo-Klasse nach einem Freilos Aram Grigorian aus den Vereinigten Emiraten besiegt hatte, stand er drei Mal gegen Japaner auf der Matte. Den Olympiasieger von Rio, Mashu Baker, besiegte er bereits nach 14 Sekunden. „Das war mein Highlight heute, den Olympiasieger nach wenigen Sekunden abzuhebeln.“ Auch den aktuellen Asienmeister Sanshiro Murao besiegte er nach dreieinhalb Minuten mit Waza-ari und wurde erst im Finale von Kosuke Mashiyama gestoppt. Der gewann in den letzten beiden Jahren mit dem Mixed-Team WM-Gold. „Ich bin super zufrieden mit der Medaille, auch wenn ich gern Gold geholt hätte. Es wäre möglich gewesen an diesem Tag.“ Morgens hatte er sich zunächst nicht ganz so gut gefühlt, aber mit jedem Kampf wurde es besser. „Ich bin sehr froh über diesen Wettkampftag.“

„Es war ein guter Tag für Eduard“, sagt Männer-Bundestrainer Pedro Guedes. Die Männer sind bereits seit zwei Wochen in Japan und haben hart trainiert. „Er hatte einen starken Finalgegner, aber er hat einen guten Job gemacht. Wir sind sehr zufrieden mit der Medaille.“

Eduard Trippel war am ersten Wettkampftag der einzige Europäer, der im Finale stand. „Das zeigt auch, wie stark dieses Turnier besetzt ist“, sagt er und freute sich, dass mit dieser Silbermedaille Deutschland sogar auf Platz 2 der Länderwertung stand.

 

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Alexander Wieczerzak (JC Wiesbaden, HE) startete in der 90-Kilo-Klasse und erhielt gegen den späteren Sieger Kosuke Mashiyama nach 5:31 min eine dritte Bestrafung und schied damit aus.

Der HJV gratuliert Eduard recht herzlich zu dieser tollen Platzierung.

Michael Blumenstein
Vizepräsident Leistungssport

 

Text: Birgit Arendt/DJB
Foto: IJF

 

 

   
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