Am 28. Februar 2026 traf sich die deutsche Nachwuchselite zur Deutschen Einzelmeisterschaft der U18 in Leipzig. Dieses Turnier stellt den absoluten Saisonhöhepunkt in dieser Altersklasse dar – und schon die Qualifikation ist eine außergewöhnliche Leistung. Über mehrere Qualifikationsstufen müssen sich die Athletinnen und Athleten zunächst auf Landes- und Gruppenebene behaupten, bevor sie sich mit den Besten aus ganz Deutschland messen dürfen.

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Foto: Angelina Wolf

Am Samstag gingen sämtliche Jungen an den Start und lieferten sich in allen Gewichtsklassen hochklassige, intensive und technisch anspruchsvolle Kämpfe. Für den Hessischen Judo-Verband konnten dabei gleich zwei Bronzemedaillen erkämpft werden: In der Klasse bis 50 kg sicherte sich Aaron Joshua Keller (TSG Nordwest 1898 Frankfurt) einen starken dritten Platz. Ebenfalls Bronze gewann Dmytro Matuznyi (Judoclub Petersberg) in der Gewichtsklasse bis 73 kg.

DEM Podest AaronKeller    DEM Podest DmytroMatuznyi

Foto: Angelina Wolf

Knapp am Podium vorbei, aber mit hervorragenden Platzierungen unter den besten Sieben Deutschlands, beendeten Loris Dutenhöfer (Judo-Club Kim-Chi Wiesbaden, -60 kg), Edem Kurtumerov (Judo Club Wiesbaden 1922, -73 kg) sowie Din Muhovic (1. Judo-Club Samurai Offenbach, +90 kg) ihren Wettkampftag. Auch das ist in diesem Teilnehmerfeld eine sehr gute Leistung!

 

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Mädchen – und brachte aus hessischer Sicht besonders erfreuliche Ergebnisse im ersten Turnierblock. Mit großer Entschlossenheit und taktischer Reife kämpften sich die Athletinnen durch ihre Pools und Finalrunden. Luisa Stock (Homburger Turngemeinde 1846) erreichte in der Klasse bis 63 kg das Finale. Dort traf sie auf Jolina Reinhold aus Bayern und musste sich im Goldenscore mit Yuko geschlagen geben. Sie erreichte damit die Silbermedaille – ein herausragender Erfolg auf nationaler Bühne.

 

DEM Podest LuisaStock

Foto: Angelina Wolf

Gleich drei Bronzemedaillen gingen ebenfalls nach Hessen: Michelle Steinberg (Judo-Club Kim-Chi Wiesbaden, -48 kg), Xenia Geringer (Homburger Turngemeinde 1846, -52 kg) und Sophia Nebhuth (Judo Club Wiesbaden 1922, -57 kg) standen am Ende auf dem Podest und belohnten sich für starke Turnierleistungen. Ergänzt wurde das gute Gesamtergebnis durch einen siebten Platz von Melina Hamidovic (Tamanégi Judo Griesheim, -63 kg) sowie Kristina Aschenbrenner (Homburger Turngemeinde 1846, -44 kg), die ebenfalls den Sprung unter die Top 7 schaffte.

 

DEM Podest MichelleSteinberg  DEM Podest XeniaGeringer  DEM Podest SophiaNebhuth

Foto: Angelina Wolf

Insgesamt durfte sich der Hessische Judo-Verband über eine Silbermedaille, fünf Bronzemedaillen und mehrere weitere Top-7-Platzierungen freuen.

Der HJV gratuliert allen Starterinnen und Startern sowie den Heimtrainerinnen und -trainern herzlich zu diesen starken Leistungen – und ist stolz auf einen Nachwuchs, der sich auf nationaler Bühne eindrucksvoll präsentiert hat. 

Alle Ergebnisse sowie weitere Informationen zu den Kämpfen sind hier einzusehen.

 

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In Absprache mit der Jugendleitung

Angelina Wolf

Referentin Öffentlichkeitsarbeit

   
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