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Hessische ID-Judoka erkämpfen sich die Bronze-Medaille in der Wettkampfklasse 2 bei den Deutschen Verbandsmannschaftsmeisterschaften

 

Lange Zeit konnten die hessischen ID-Judoka (Judoka mit einer geistigen Behinderung – Intellectual Disability) von der Gold-Medaille von der Deutschen Meisterschaft der Landesverbände träumen. Erst in den letzten Mannschaftskämpfen wurde das Titelrennen um die Deutsche Meisterschaft entschieden. Lohn für ein beherztes Judo mit auf technisch hohem Niveau stehenden Kämpfe ist der Gewinn der Bronzemedaille bei den Männern und den Frauen.

Die Hessenauswahl ID-Judo der Frauen startete mit einem Unentschieden 2:2 gegen die Favoriten und späteren Deutschen Meisterinnen aus Nordrhein-Westfalen. Durch einen eindrucksvollen 4:1 Sieg gegen Baden-Württemberg musste die letzte Begegnung gegen Bayern die Entscheidung über den Meistertitel bringen. Trotz taktischer Umstellungen im Team und großem kämpferischem Einsatz konnten die Hessen gegen Bayern nicht gewinnen und wurden im Gesamtklassement Dritter.

Platz 1 ging an Nordrhein-Westfallen. Der 2. Platz ging an Bayern. Platz 3 an Hessen

Die hessischen Herren starteten mit einer unglücklichen 2:3 Niederlage gegen eine unerwartet starke Auswahl aus Rheinland-Pfalz. Nach Siegen gegen die Auswahlmannschaften aus Bayern 3:2 und Baden-Württemberg 4:1 musste auch hier der letzte Kampf gegen die starke Auswahl von Nordrhein-Westfalen die Entscheidung bringen. Nordrhein-Westfalen konnte diesen Kampf für sich entscheiden und Hessen gewann die Bronze-Medaille. Platz 1 ging an Nordrhein-Westfalen, Platz 2 an Rheinland-Pfalz. Platz 3 an Hessen

Im erstmalig ausgerichteten Super Cup, hier starten drei Frauen und 5 Herren in einer Wettkampfklassen übergreifenden Mannschaft und  es sind vier Judoka der WK 1 zugelassen, mussten sich die hessischen Judoka mit den Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen und Bayern auseinander setzen. Herausragend die Einstellung der hessischen Judoka gegen zum Teil  übermächtige Judoka der anderen Mannschaften. 1. Platz Bayern, Platz 2 Nordrhein-Westfalen. 3. Platz Hessen.

„Ein langes, anstrengendes Wettkampfjahr geht für die hessischen ID-Judoka zu Ende. Um so anerkennenswerter ist der Einsatz unserer Judoka, die bis zum letzten Kampf immer ihr Bestes gegeben haben. Bei den DVMM hätte der ein oder andere Einzelkampf auch mit einem Einzelsieg für Hessen beendet werden können. Im Gesamtklassement spielten die Unterbewertungen und die direkten Vergleiche eine große Rolle. Es waren sehr knappe Entscheidungen. Für 2020 erhoffen wir uns, dass  ID-Judoka aus den hessischen Vereinen zu den Maßnahmen des HBRS, HJV und von Special Olympics Hessen kommen und somit der Kader personell verstärkt werden kann. Zum Jahresende gilt unser großer Dank den Arbeitgebern der ID-Judoka, den hessischen Verbänden und den Heimtrainern in den Vereinen. Nur durch diese Zusammenarbeit und deren Unterstützung sind die großen Erfolge der hessischen ID-Judoka möglich.“, so Landestrainer Thomas Hofmann.

 

Text und Foto: Thomas Hofmann

Bild von links nach rechts:

Peter Wiegand (Heimtrainer Budo Club Mühlheim-BCM), Dieter Porth (Betreuer Judo Club Wiesbaden – JCW), Benjamin Bauernfeind, Ersin Celik, Christine Schlachter (alle BCM), Stefan de Creane, Jennifer Strauß (alle JCW), Janine Dietert (BCM), Chloe Beloin (JCW), Andre König (BCM), Denise Yildirim (JCW), Alexander Block (BCM), Rebekka Perrier (Heimtrainerin JCW), Andreas Krause (BCM, Thomas Hofmann (Landestrainer HBRS, BCM)

   
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