Bei den U18-Europameisterschaften auf Gran Canaria gingen mit Aaron Keller (-50 kg), Luisa Stock (-63 kg) und Dymtro Matuznyi (-73 kg) gleich drei hessische Athletinnen und Athleten für die deutsche Nationalmannschaft auf die Matte.

Foto: Klaus Martin

Aaron Keller erwischte einen starken Start in das Turnier. In seinem Auftaktkampf konnte er sich zunächst mit einem Waza-ari in Führung bringen und zeigte eine überzeugende Leistung. Im weiteren Kampfverlauf musste er sich jedoch nach einem Ippon geschlagen geben. Da sein Gegner im anschließenden Poolfinale ausschied, blieb Aaron der Einzug in die Hoffnungsrunde verwehrt.

Foto: Klaus Martin

Auch Luisa Stock zeigte einen gelungenen Turnierauftakt. Ihren ersten Kampf gewann sie nach einem hart umkämpften Golden Score in der sechsten Minute mit Waza-ari. In der zweiten Begegnung musste sie sich ihrer Gegnerin geschlagen geben, die durch einen Haltegriff einen zweiten Waza-ari erzielen konnte. Da auch ihre Bezwingerin das Poolfinale nicht erreichte, endete für Luisa das Turnier ebenfalls nach der Hauptrunde.

Foto: Klaus Martin

Dymtro Matuznyi präsentierte sich in seinem ersten Kampf zunächst sehr dominant und kontrollierte das Geschehen. Eine sehenswerte Uchi-mata seines Gegners führte jedoch zum Ippon und damit zur Niederlage. Da sein Gegner anschließend das Poolfinale gewann, erhielt Dymtro die Chance, in der Hoffnungsrunde weiterzukämpfen.

Dort knüpfte er an seine starke Leistung an und dominierte seinen ersten Hoffnungsrundenkampf. Mit einem Waza-ari sowie zwei Yuko setzte er sich souverän durch und wahrte seine Chance auf eine Top-Platzierung. Im entscheidenden Kampf um den Einzug in den Kampf um Platz sieben musste er sich schließlich denkbar knapp geschlagen geben. Ein einzelner Yuko machte am Ende den Unterschied, sodass Dymtro die Europameisterschaft auf einem starken 9. Platz beendete.

Auch wenn die erhofften Medaillen ausblieben, sammelten die drei hessischen Nachwuchsathletinnen und -athleten wertvolle internationale Erfahrung auf höchstem Niveau und zeigten, dass sie mit Europas Spitze mithalten können. Wir sind stolz auf euch!

Angelina Wolf

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

   
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