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Der Mitgliedsbeitrag des HJV pro aktivem Judoka wurde vor einigen Jahren von 12 auf 16 Euro erhöht, um mit diesen zusätzlichen vier Euro eine Landestrainerstelle zu finanzieren. Von diesen derzeit 16 Euro gehen des weiteren seit dem Jahr 2015 neun Euro (zuvor waren es sieben Euro) an den Deutschen Judo-Bund, so daß dem HJV aus dem Beitragsaufkommen lediglich drei Euro pro gemeldetem aktiven Judoka zur Erfüllung seiner weiteren Aufgaben verbleiben. Da die Tagesordnung der außerordentlichen Mitgliederversammlung des HJV am 12. Juli 2015 auf Antrag einiger Mitglieder des Gesamtvorstandes des HJV geändert und die Versammlung sodann abgebrochen wurde, bevor über die Beitragsstruktur diskutiert und über die zukünftige Höhe des Beitrags beschlossen wurde, wurde die Höhe des jährlichen Mitgliedsbeitrags bislang nicht verändert. Eine Beschlußfassung über eine Beitragserhöhung kann im HJV nie mit Wirkung für ein laufendes Kalenderjahr, sondern frühestens für das nächstfolgende Kalenderjahr wirksam vorgenommen werden. Sofern im letzten Quartal 2015 kein entsprechender Beschluß erfolgen sollte, wird es auch im Jahr 2016 bei der derzeitigen Beitragshöhe bleiben.
 
Wäre im Juli 2015 ein entsprechender Beschluß gefaßt worden, hätten die Mitgliedsvereine des HJV noch ausreichend Zeit gehabt, zu reagieren und ihre Beiträge und Gebühren gegebenenfalls an eine Erhöhung des HJV anzupassen. Angesichts der Ladungsfristen, die in den meisten Vereinen gelten, bliebe indes bei einer  eventuellen Beschlußfassung des HJV zwischen Mitte Oktober und Mitte Dezember vielen Mitgliedsvereinen keine Möglichkeit, noch eine Mitgliederversammlung abzuhalten und ihre eigenen Beiträge und Gebühren gegebenenfalls an eine Beitragserhöhung des HJV anzupassen. Eine solche späte Beschlußfassung des HJV würde somit dazu führen, daß diejenigen Mitglieder des HJV, die Jahresbeiträge erheben, sie frühestens im Jahr 2017 nachvollziehen könnten und somit unter Umständen einen finanziellen Nachteil erlitten. Insofern wird seitens des Präsidiums noch rechtlich zu prüfen sein, ob unter Berücksichtigung des Treuegrundsatzes des HJV gegenüber seinen Mitgliedern eine mögliche Beitragserhöhung für das Folgejahr überhaupt noch so spät beschlossen werden dürfte oder ob eine Beitragserhöhung des HJV im Falle einer Beschlußfassung erst im letzten Quartal des Jahres 2015 lediglich mit Wirkung ab dem Jahr 2017 möglich wäre. Daß am 12. Juli 2015 trotz vorliegender Anträge keine Beschlußfassung erfolgte, obwohl dazu die Möglichkeit bestanden hätte, ist alleine dem HJV und nicht seinen Mitgliedsvereinen anzulasten.
 
Vertreter von Mitgliedsvereinen, die hierzu Fragen haben, wenden sich bitte an den Schatzmeister des HJV, Andreas Bartsch.
 
Prof. Dr. Axel Schönberger
Vizepräsident für Verwaltung
   
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