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Ein Mensch, der immer geführt und geleitet hat, lebt nicht mehr.

Dieter SchiemannDer Hessische Judo-Verband hat mit Dieter Schiemann eine seiner Leitfiguren verloren, die über Jahrzehnte hinweg halfen, den Judosport im hessischen und deutschen Sport zu etablieren.

Mehrfach als Vizepräsident des HJV, im Rechtsausschuss, als Kampfrichter, Lehrwart und in vielen anderen Funktionen hatte Dieter Schiemann, der 1957 Judo für sich entdeckte, dabei Ämter und Aufgaben übernommen. Seine sportliche Heimat sah er in dem von ihm 1965 gegründeten Judo-Club Gießen, dessen Vorsitzender er seitdem ununterbrochen war.

Auf Bundesebene war Dieter Schiemann Schatzmeister und Vizepräsident des DDK, als Vorsitzender der Schulsportkommission im DJB auch zuständig für die Trainer-Ausbildung. Rund 20 Jahre war er Mitglied des DJB-Rechtsausschusses.

Sein Denken und sein Handeln waren geprägt von Hilfe und Unterstützung für sein Judo auf allen Ebenen. Alle die ihn kannten wissen, wieviel ihm der Judosport zu verdanken hat und was er mit Dieter Schiemann verloren hat.

Der Deutsche Judo-Bund ehrte Dieter Schiemann ebenso wie der Hessische Judo-Verband mit den Ehrennadeln in Gold, zahlreiche weitere Ehrungen rundeten sein Lebenswerk ab.

In der Nacht zum 26. September erlag Dieter Schiemann einem Herzinfarkt. Die Werte, nach denen der Verstorbene gehandelt und gelebt hat, sollten wir alle als Maßstab für unser eigenes Tun nehmen. Damit können wir Dieter Schiemann und seine Leistung noch am ehesten ehren. Denn solch ein Verlust hat immer auch etwas mit Vermächtnis und Verpflichtung zu tun.

Die Beisetzung findet am Mittwoch, 1. Oktober um 13:30 Uhr in Gießen am neuen Friedhof statt.

Für das HJV-Präsidium

    Albrecht Melzer

      (Präsident)

   
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